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Anträge zum Untersuchungsrahmen

Nachricht vom 01.06.2017

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Antragskonferenz in Hannover am 13.06.2017

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Lupe
Antragskonferenz in Hannover, rechts: Podium der BNetzA

In dieser Konferenz werden sowohl die im Antrag der Übertragungsnetzbetreiber (ARGE SUED.LINK: TenneT und TransnetBW) dargestellten Vorschlags­korridore als auch die in Frage kommenden Alternativen betrachtet. Außerdem soll diskutiert werden, in welchem Umfang und Detaillierungs­grad die Angaben in den Umweltbericht aufzunehmen sind.

Als Ergebnis legt die Bundesnetz­agentur nach der Antragskonferenz im Unter-suchungsrahmen fest, welche Unterlagen und Gutachten die Übertragungsnetz-betreiber vorlegen müssen.
Anträge konnten von allen Bürgerinnen und Bürgern gestellt werden.

Von den ca. 300 Teilnehmern mit Vertretern aus dem öffentlichen und privaten Bereich (vom Hauseigentümer bis zum Vertreter der Landesregierung) wurden zahlreiche Belange vorgebracht.

 

Unsere Bürgerinitiative stellte Anträge

  • über die Notwendigkeit und das Ausmaß der Trasse
  • zu den von den Netzbetreibern selbst erkannten "Techn. Engstellen": Doershelf und Karstgebiete
  • zum Landschafts-, Boden- und Naturschutz an diesen Engstellen
    "vgl. SUED.LINK/Planungskonflikte"
  • zum Artenschutz (insbes. "Fledermausschutz")
    vgl. "SUED.LINK/Artenschutz"

Den vollständigen Inhalt unserer Anträge können Sie
hier einsehen und herunterladen.

In dieser Antragskonferenz waren vor allem die Vertreter aus der Landwirtschaft stark vertreten, mit ihren Sorgen um die Eingriffe in die Böden. Neben den Befürchtungen um eine deutlich höhere Erwärmung des Erdreiches als von TenneT angegeben, stand auch der notwendige Raum für die Wurzeln der Bepflanzung oberhalb des Erdkabels im Fokus der Landwirte. Auch Fragen zur Rekultivierung des Bodens und Fragen zur Entschädigung für die Inanspruchnahme der Grundstücke spielten eine bedeutende Rolle.
Während von TenneT und der BNetzA zur Entschädigung keine Aussagen gemacht werden konnten (die Verhandlungen werden zwischen den Verbänden und den Netzbetreibern gerade auf Bundesebene geführt), versuchten sie bei der Frage zur Rekultivierung Entwarnung zu geben: diese werde eng mit den Landwirten abgestimmt.

Überraschend hatte bei der Antragskonferenz die Gemeinde Söhlde einen Antrag auf Prüfung zur Umsetzung des SuedLinks als Freileitung eingereicht, der nach Presseberichten von der Gemeinde Söhlde allerdings zwischenzeitlich wieder zurückgezogen worden ist.

Bereits auf einer vorhergehenden Antragskonferenz in Fulda hatte der Freistaat Thüringen für den Sued.Link-Trassenkorridor einen Alternativvorschlag eingereicht, der im Wesentlichen im Wesertal verlaufen soll. Auch dieser Vorschlag müsse – nach Prüfung auf Eignung – in der gleichen Untersuchungstiefe geprüft werden, wie die anderen Trassenkorridorvorschläge.

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linkes Podium: Vertreter des Vorhabenträgers; rechtes Podium: Vertreter der BNetzA

 

Nachtrag vom 14.12.2017

In der Zwischenzeit mehren sich Presseberichte, wonach die von Thüringen vorgelegte Planungen durch einen Gutachter als "nicht geeignet" gekennzeichnet worden sind.

 

 

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