Termin

Sprechertreffen

TO folgt

Café Petri, Lamspringe

Dienstag 05.06.2012, 19:00 Uhr

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NACHRICHTEN
10.05.2012: BNetzA: Technikdialog [Mehr]
09.05.2012: Netzausbau: aktueller Stand [Mehr]
10.04.2012: Choriner Appell [Mehr]
26.03.2012: JHV-Vortrag Energiekonzept [Mehr]
22.03.2012: Jahreshauptversammlung Bilder [Mehr]
20.03.2012: Freileitung oder Erdkabel [Mehr]
   

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Teil-Erdverkabelung

 

ROV - TenneT hat Erdkabelpläne vorgelegt

bild
Lupe

TenneT bzw. Transpower hat - offenbar auf Drängen der Landesregierung - für die Höchstspannungsverbindung zwischen Wahle und Mecklar eine ergänzende Unterlage im Raumordnungsverfahren vorgelegt:

"Untersuchung der Machbarkeit möglicher Teilerdverkabelungen"

und zwar für die Teilstrecken im Bereich von Ilsede, Delligsen und Götingen.

Die vorgelegte Machbarkeitsstudie für Teilerdverkabelungen in Drehstromtechnik sieht im Bereich des möglichen Teilverkabelungsabschnitts Delligsen „keine Sachverhalte, bei denen eine mögliche Teilverkabelung sehr hohe Konflikte mit den Umweltschutzgütern oder sonstigen Raumnutzungen verursachen könnte.“

Die Planungen basieren nach wie vor auf der Drehstromtechnik, die erhebliche Nachteile in sich birgt:

  • starkes Magnetwechselfeld auf dem Boden direkt über der Trassenachse,
  • relativ hohe Erwärmung des Bodens über der breiten Trassenachse (s.u.),
  • Schneisenbreite etwa 45 m während der Bauphase und 15,50 m im Betrieb.

Die nun vorgelegte Machbarkeitsstudie für Teilerdverkabelungen in Drehstromtechnik sieht im Bereich des möglichen Teilverkabelungsabschnitts Delligsen „keine Sachverhalte, bei denen eine mögliche Teilverkabelung sehr hohe Konflikte mit den Umweltschutzgütern oder sonstigen Raumnutzungen verursachen könnte.“

Der gesamte Text der Studie kann unter
www.rov-wahle-mecklar-online.de
eingesehen und/oder heruntergeladen werden.

Nach unsere Auffassung weist die Studie jedoch erhebliche Mängel auf:

  • die 1998 entdeckte Mathildenhöhle (Gesamtlänge über 300 m) am Engpass Ammensen - Varrigsen, die zu den 20 längsten Gipshöhlen in Deutschland gehört und wahrscheinlich die einzige Juragipshöhle Europas ist, wird immer noch nicht berücksichtigt,
  • die Trassenfestlegung auf Ortsebene mit den wegen des Erdkabels notwendigen Trassenverschiebungen wird nur ungefähr angedeutet,
  • Delligsen wird nach wie vor in seinen Planungsmöglichkeiten enorm eingeengt,
  • eine Abwägung in Bezug auf Trassenwahl und Finanzen (Effizienz!?) wird nicht vorgelegt.

Weitere Informationen in unseren Veröffentlichungen:
Presseerklärung: "TenneT legt Machbarkeitsstudie für Erdkabelumgehungen vor"
Stellungnahme der Bürgerinitiative vom 16.12.2010

 

Studie der Kabelindustrie zur Teil-Erdverkabelung

Der Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) und die Firmengruppe Europacable haben gemeinsam eine Studie erstellt, in der die Machbarkeit und technische Aspekte von Teilverkabelungen von Höchstspannungsleitungen (220–400 kV Wechselstrom) dargelegt werden.

Das Ziel dieses Dokuments ist, "eine maßgebliche Informationsquelle für zukünftige Übertragungsprojekte bereitzustellen", die allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden soll.

Studie

 

Einsprüche nicht mehr möglich

Die Einsprüche mussten schriftlich im Rathaus abgegeben werden.

Für die Einsprüche hatten wir folgende Dokumente zum Herunterladen zur Verfügung gestellt:

Liste möglicher Argumente

allgemeines Einspruch-Schreiben

Einspruch-Schreiben für betroffene Grundstücks-Eigentümer

 

 

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Letztes Update dieser Seite: Juli 2011.